
Eigentlich fĂŒhlen sich der gemĂŒtliche Kurierfahrer Doug Heffernan (Kevin James) und seine attraktive Frau, die AnwaltssekretĂ€rin Carrie (Leah Remini), ganz wohl, so allein zu zweit in ihrem Haus im New Yorker Stadtteil Queens. Doug liebt seine Frau und seinen Breitbildfernseher. Dann mĂŒssen sie jedoch Carries Vater Arthur Spooner (Jerry Stiller) bei sich aufnehmen, und der zerstört nicht nur die Zweisamkeit und die gelegentliche Stille, sondern zieht auch noch zum Fernseher in den Keller. In den ersten paar Folgen der Serie wohnt auch Carries Schwester Sara (Lisa Rieffel) bei den Heffernans, doch dann ist sie mit einem Mal ohne Angabe von GrĂŒnden verschwunden. Spence (Patton Oswalt), Richie (Larry Romano) und Deacon (Victor Williams) sind Dougs Freunde, mit denen er oft Bier trinkend vor dem Fernseher abhĂ€ngt - notgedrungen in der Garage. Um den nervenden Arthur wenigstens vorĂŒbergehend loszuwerden, engagiert Doug in der vierten Staffel Holly Shumpert (Nicole Sullivan), die eigentlich Hunde ausfĂŒhrt und nun dreimal die Woche mit Arthur Gassi geht. Arthur hat keine Ahnung, dass Holly dafĂŒr Geld bekommt, findet es aber auch völlig normal, dass sie so groĂes Interesse an seinen Weltkriegsgeschichten hat.
Solide, gut geschriebene Sitcom mit originellen, nur dezent ĂŒberzeichneten Alltagsgeschichten und Charakteren, die vom Talent der Komiker Kevin James und Jerry Stiller und den scharfzĂŒngigen Spitzen der Schauspielerin Leah Remini lebt. In Folge 100 ("Psycho-Kisten") spielt Jerry Stillers Sohn Ben Stiller eine Gastrolle. Er ist in einer RĂŒckblende als Arthurs Vater zu sehen.
King Of Queens lief werktags im Vorabendprogramm und war aus Sicht von RTL 2 so erfolgreich, dass die Serie nicht nur in Dauerschleife gezeigt wurde, sondern ab Herbst 2002 sogar mit tĂ€glich vier Folgen hintereinander. Die bis dahin vorhandenen vier Staffeln mit 100 Folgen begannen also exakt alle fĂŒnf Wochen von vorn. Jeden Vormittag wurden zudem die vier Folgen vom Vortag wiederholt. Im Sommer 2003 zeigte RTL 2 sonntags um 20.15 Uhr fĂŒr einige Wochen jeweils zwei neue Folgen der fĂŒnften Staffel am StĂŒck. Nur wenige andere Serien standen so sehr fĂŒr das Programm von RTL 2 wie diese, und keine andere hatte je so viel Sendezeit. Umso ĂŒberraschender kam im Sommer 2004 das plötzliche völlige Verschwinden aus dem RTL-2-Programm und kurz darauf die Nachricht, dass der Konkurrenzsender Kabel 1 nicht nur die weiteren Wiederholungsrechte an den ersten fĂŒnf Staffeln mit 125 Folgen erworben hatte, sondern auĂerdem die Erstausstrahlungsrechte an Staffel sechs. Kabel 1 zeigte zunĂ€chst zwei Folgen hintereinander, jeden Werktag ab 19.15 Uhr, erhöhte aber ebenfalls vorĂŒbergehend auf drei und begann eine halbe Stunde frĂŒher.